Gegen die Ratingagentur Standard & Poor’s hat die EU-Kommission ein kartellrechtliches Verfahren wegen des Verdachts auf Ausnutzung einer marktbeherrschenden Stellung eröffnet. Eine entsprechende Beschwerde hatten der Bundesverband Investment und Asset Management (BVI), die französischen, britischen und schweizerischen Pendants AFG, IPUG und SIPUG sowie der europäische Dachverband EFAMA eingereicht. Stein des Anstoßes sind Lizenzgebühren, die S&P von europäischen Finanzinstituten fordert, wenn sie den US-amerikanischen Wertpapierstandard ISIN nutzen, auch in ihren eigenen Datenbanken. S&P ist in den USA durch den dortigen Bankenverband ABA exklusiv mit der Vergabe dieser Kennziffern beauftragt und hat darin eine Monopolstellung. Auf EU-Ebene läuft ohnehin aktuell eine Diskussion um eine stärkere Regulierung der Ratingagenturen.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.