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Im Vergleich zum Ausgangsverfahren im März 2004 hat sich die Zusammensetzung der Microsoft-Gegner stark verändert: Große Software-Häuser wie Sun Microsystems, das das Verfahren 1998 ins Rollen gebracht hatte, Novell oder RealNetworks waren nicht mehr direkt als Intervenienten auf Seiten der Kommission tätig, nachdem sie vor einiger Zeit ihre Streitereien mit Microsoft offiziell gegen Milliardenzahlungen beigelegt hatten. Jedoch blieben sie mittelbar über die beigetretenen Vereinigungen SIIA (Software and Information Industry Association) aus Amerika und den europäischen ECIS (European Comittee for Interoperable Systems) beteiligt, in denen sich diverse Hard- und Softwarehersteller engagieren. Sun ist zudem Mitglied der Computing Technology Industry Association, eines amerikanischen Verbands von Computerunternehmen, der allerdings Microsoft in dem Rechtsstreit unterstützt hat.