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Flughafen Kassel-Calden wird ausgebaut

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Der Flughafen Kassel-Calden kann gebaut werden. Das hat der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) entschieden und damit Klagen und Eilanträge gegen den Ausbau des Verkehrslandeplatzes zu einem regionalen Verkehrsflughafen abgewiesen. Das Regierungspräsidium Kassel hatte im Juli 2007 den 151 Millionen teuren Flughafenausbau um eine 2,5 Kilometer lange Start- und Landebahn durch Erlass eines Planfeststellungsbeschlusses genehmigt. Dagegen erhoben unter anderem Kommunen, die Naturschutzorganisation BUND, private Kläger sowie ein Betriebsinhaber eines Kalksandsteinbruchs aus der Umgebung Klagen. Die insgesamt 116 Klagen waren vom VGH zu 15 Verfahren zusammengefasst worden.

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Das Gericht hat jetzt entschieden, dass der Ausbau des Flughafens keine Rechte der Kläger verletzt. Die erhobenen Einwendungen hätten sich „zum großen Teil als in ein juristisches Gewand gekleidete politische Argumente gegen den Ausbau“ herausgestellt. Die Bedarfsprognose stütze das Vorhaben hinreichend, weder Lärmschutzbelange, Flugzeugabstürze durch so genannten Kranichschlag noch Naturschutzaspekte würden dem Projekt entgegen stehen. Die Revision gegen die Urteile wurde nicht zugelassen.

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