"Mit dem Institut der Eigenverwaltung tun sich sich die meisten Gerichte noch schwer". Das sagt Ludger Westrick, und der muss es wissen. Geplant hatte der Bonner Insolvenzverwalter, Ende Juni 2003 zum Krisen-Geschäftsführer von Bouvier-Gonski berufen, den Großbuchhändlers als Eigenverwalter durch die Insolvenz zu führen. Doch ähnlich wie wenige Wochen zuvor bei Grundig machte dabei das Gericht nicht mit. Die Richterin berief Dr. Bruno Kübler zum vorläufigen Verwalter. Und Kübler, einer der bekanntesten, umtriebigsten und umstrittensten Vertreter seiner Zunft, ließ es sich nicht nehmen, sich Anfang Juli vom Gericht zum sogenannten starken Verwalter machen zu lassen - und damit die Kompetenzen von Westrick auf ein Minimum zusammenzustreichen.
Einen „Machtkampf“ bei der zehntgrößten Buchhandlung Deutschlands witterten daraufhin sofort die örtlichen Zeitungen. Doch Westrick wiegelt ab: „Der Streit ist in den Medien aufgebauscht worden. Fakt ist allerdings: Ein starker Verwalter war nicht mein Interesse. Ich habe deshalb sofortige Beschwerde eingelegt.“
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