Die Europäische Kommission hat ihr Ermittlungsverfahren gegen T-Mobile, Vodafone und O2 wegen vermeintlich überhöhter Roaming-Gebühren eingestellt. Das Verfahren war vor acht Jahren eingeleitet worden, vor sechs Jahren wurden konkrete Ermittlungen gegen T-Mobile und Vodafone Deutschland für den deutschen Markt sowie gegen Vodafone und O2 für den britischen Markt aufgenommen. Die Kommission begründete die Nachprüfungen damals mit dem Verdacht auf Preisabsprachen und mit einem Missbrauch der marktbeherrschenden Stellung. Diese Vorwürfe musste die EU-Kommission im Lauf der Ermittlungen in Bezug auf die Endkundenpreise für International Roaming fallen lassen, sie setzte das Verfahren aber auf Großhandelsebene fort.
Dazu wurden den Mobilfunkunternehmen Beschwerdepunkte übermittelt, die den Vorwurf auf den Zeitraum von 1997/1998 bis Ende 2003 eingrenzten. Die Firmen reagierten mit einer Beschwerde beim Europäischen Bürgerbeauftragten wegen der Einschränkung von Verteidigungsrechten. Dieser leitete Ende 2006 entsprechende Verfahren ein.
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