Der US-Pharmakonzern Abbott ist vorerst mit seinem Versuch gescheitert, verschiedene Generikahersteller von einer Nachahmung des Antibiotikums Klacid abzuhalten. Das Patent für Klacid war am 20. November abgelaufen. Eine beim Hamburger Landgericht eingelegte einstweilige Verfügung gegen Ratiopharm, Hexal und Sandoz hatte Abbott jedoch am 18. November zurückgezogen. Mit dem Eilantrag wollte das Unternehmen mit Hilfe eines zweiten, später erteilten Patents, die Generikahersteller bis 2017 die Nachahmung verweigern. Jedoch waren die Hamburger Richter anscheinend der Argumentation der Gegenseite gefolgt, das zweite Abbott-Patent sei zu Unrecht erteilt worden. Abbott kann die Frage nun im Hauptsacheverfahren klären lassen. Begleitet wurde die Patentauseinandersetzung von einer ungewöhnlichen Kampagne, mit der Abbott versuchte, Apotheker und Großhändlern abzuschrecken und so den Markteintritt der Generikahersteller zu erschweren. Klacid erzielte 2003 in Deutschland einen Umsatz von 46 Millionen Euro, weltweit 1,2 Milliarden US-Dollar. Vertreter Abbott
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