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Persönliches Vertrauensverhältnis

Mehr als 18 Jahre hat es gedauert, aber am 3. September konnten Opfer und Hinterbliebene des Anschlags auf die Berliner Diskothek "La Belle" wenigstens einen finanziellen Schlussstrich ziehen: In Tripolis unterschrieben die libysche Gaddafi-Stiftung und die Vertreter von 168 europäischen Opfern - die Vertreter der amerikanischen Opfer verhandeln separat - nach sieben Verhandlungsrunden einen Vertrag über Entschädigungszahlungen.

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Mit am Tisch in Tripolis saß auch ein Anwalt, der über umfangreiche Erfahrung mit der Vertretung von Geschädigten verfügt – und als Honorarkonsul von Mexiko über jede Menge Routine auf dem rutschigen diplomatischen Parkett: Dr. Ulrich von Jeinsen, Hannoveraner Partner von Göhmann Wrede Haas Kappus & Hartmann. „Wir hatten, als wir nach Tripolis flogen, eigentlich damit gerechnet, dass wir noch einmal drei Tage über den zehn Zentimeter dicken Papierstapeln verhandeln, aber dann ging alles sehr schnell“, beschreibt er das letzte Treffen in der libyschen Hauptstadt. Es habe sich, so erklärt von Jeinsen, über die Zeit ein persönlich sehr vertrauensvolles Verhältnis zwischen den Verhandlungspartnern entwickelt.

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