FÜR Kanzlei des Jahres für M&A 2009

Sullivan & Cromwell

2009 hat Sullivan & Cromwell gezeigt, dass sie nach Deutschland gekommen ist, um zu bleiben – als regelmäßige Beraterin in den Top-Deals und besonders dann, wenn nennenswert grenzüberschreitende Bezüge bestehen. Zu den Spitzenkanzleien für Kapitalmarktrecht gehört sie ohnehin seit Jahren.

 Der erste Paukenschlag war die Begleitung der Commerzbank beim Kauf der Dresdner Bank. Von da an tauchten Dr. Wolfgang Feuring, Dr. Konstantin Technau, Dr. Carsten Berrar und der neue Partner Dr. York Schnorbus immer wieder in den ganz großen Deals auf: Ob für NOL, den an Hapag Lloyd interessierten Bieter aus Singapur, für Sky (vorher Premiere) bei der Festigung der Beziehungen zu Großaktionär News Corp., als Speerspitze bei Fiats Gebot für Opel oder für Integra beim Erwerb der E.on-Stadtwerke-Holding Thüga – Sullivan war an vielen der zuletzt zentralen Transaktionen beteiligt.

 Dieser Erfolg ist zum guten Teil Feurings Verdienst, an dem Mandanten sehr schätzen, dass er sich „nicht so in den Vordergrund spielt”. Zudem erwies sich die Etablierung eines vierten Corporate-Partners als goldrichtig: Dank Schnorbus, von einigen Wettbewerbern als einer der vielversprechendsten Anwälte im Frankfurter Markt herausgestellt, konnte die Kanzlei die entscheidende Breite aufbauen.