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Niedersachsen privatisiert Landeskrankenhäuser

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Das Land Niedersachsen hat die künftigen Träger für acht seiner Landeskrankenhäuser ausgewählt. Die Veräußerung an sechs teils private teils gemeinnützige oder kommunale Träger bringt dem Land rund 107 Milionen Euro ein. Die Asklepios-Kliniken werden die Landeskrankenhäuser in Göttingen und Tiefenbrunn übernehmen. Die ebenfalls private Ameos Krankenhausgesellschaft übernimmt die Häuser in Osnabrück und Hildesheim. In gemeinnütziger Trägerschaft des Psychatrieverbunds Oldenburger Land wird in Zukunft das Klinikum in Wehnen geführt. Dies gilt ebenso für die Klinik in Wunstorf, die an das Klinikum Region Hannover geht und das Haus in Königslutter, das von der AWO Niedersachsen gekauft wird. Das Klinikum Lüneburg bekommt mit der Stadt einen kommunalen Träger.

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Neben den erfolgreichen Bietern waren noch eine Reihe anderer Interessenten an dem Vergabeverfahren beteiligt, so etwa die private Nervenkinik Dr. med. Kurt Fontheim. Bis zum März läuft noch eine Einspruchsfrist, danach werden die Krankenhäuser abgegeben. Die rund 6.000 Beschäftigten bleiben für die nächsten zehn Jahre unkündbar. Als Transaktionsberater agierte PricewaterhouseCoopers.

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