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Corestate-IPO mit Allen & Overy im zweiten Anlauf geglückt

Der Immobilieninvestor Corestate Capital hat Anfang Oktober im zweiten Anlauf den Sprung aufs Parkett geschafft. Allerdings fiel der Börsengang kleiner aus als beim Erstanlauf 2015 anvisiert und erfolgte statt im Prime Standard im weniger stark regulierten Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse.

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Christian Eichner
Christian Eichner

Im Rahmen einer Privatplatzierung wurden im Vorfeld des IPO neue Aktien in Höhe von 43 Millionen Euro an Investoren verkauft. Der Preis lag bei 17 Euro pro Anteilsschein. Im Vorjahr wollte der Immobilieninvestor mit seinem geplanten Börsengang einen Emissionserlös von bis zu 250 Millionen Euro erzielen. Die Nachfrage beim damaligen Preis von bis zu 28,50 Euro war jedoch zu gering und der Börsengang wurde kurzfristig abgesagt.

Corestate beschäftigt 217 Mitarbeiter und unterhält Büros im schweizerischen Zug sowie in Frankfurt, London, Madrid, Singapur und Wien. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Luxemburg.

Berater Corestate
Allen & Overy (Düsseldorf): Dr. Christian Eichner (Federführung; Corporate/M&A), Dr. Knut Sauer (Frankfurt), Frank Mausen, Paul Péporté (beide Luxemburg; alle drei Kapitalmarktrecht), Jacques Graas (Corporate/M&A; Luxemburg); Associates: Dr. Thyl Haßler, Torsten Sauer, Laurent Goyer (beide Luxemburg; alle drei Corporate/M&A), Martin Schmidt, Dr. Camilla Kehler-Weiß (beide Frankfurt), Sabrina Goncalvez (Luxemburg; alle drei Kapitalmarktrecht), Boris Blunck (Arbeitsrecht; Frankfurt)
Inhouse Recht (Frankfurt): Andreas Wahl-Ulm

Hintergrund: Allen & Overy berät Corestate regelmäßig. Die Kanzlei steht dem Immobilienentwickler regelmäßig auch bei Transaktionen zur Seite, zuletzt etwa bei einem Joint Venture mit der österreichischen Soravia für die Entwicklung von zwei Gebäudeensembles in Wien sowie beim Verkauf von sechs Büroimmobilien an die Deutsche Mittelstand Real Estate.

Beim ersten Anlauf war neben Allen & Overy als Emittentenberaterin ein Team um den Frankfurter McDermott-Partner Dr. Martin Kniehase für das Bankenkonsortium unter der Führung von Berenberg Bank aktiv. Da der zweite Anlauf in Form eines rein technischen Listings erfolgte und alle neu zu emittierenden Aktien im Vorfeld des IPO bei ausgewählten Investoren platziert wurden, waren keine Banken und somit auch keine Berater auf Bankenseite involviert.

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