Den Ausschlag für den Aufbau einer eigenen Amsterdamer Praxis hatte für Linklaters letztendlich das für viele Marktbeobachter überraschende Scheitern der Kooperation mit De Brauw im April 2002 gegeben.
Nachdem man mit Horsten nun die passende personelle Verstärkung gefunden zu haben scheint, gibt sich die internationale Kanzlei optimistisch, was ihre Perspektiven auf dem niederländischen Markt betrifft. „Pim Horstens Zugang ist ein wesentlicher Schritt für unsere Weiterentwicklung in den Niederlanden, die ein wichtiger Markt für uns sind“, erläutert Richard Levy, der bislang einzige Linklaters-Partner in Amsterdam. „Wir planen auch weiterhin, unsere Praxis hier auszuweiten.“
Bei Allen & Overy dürfte der Wechsel Horstens jedoch keinen Grund zur Beunruhigung liefern: Das Amsterdamer Büro gilt als eines von wenigen erfolgreichen, die ausländische Großkanzleien in den Niederlanden etablieren konnten. (Ulrike Hümmer)