Preisträger stehen fest

Cleary Gottlieb ist „JUVE Kanzlei des Jahres“

Der JUVE Verlag hat am gestrigen Donnerstag abend die Preise für die Anwaltskanzleien des Jahres 2005 verliehen. Den übergeordneten Titel "JUVE Kanzlei des Jahres" gewann die US-Sozietät Cleary Gottlieb Steen & Hamilton.Der Kölner Branchenverlag zeichnete die Kanzlei unter anderem deswegen aus, weil sie nach Auffassung der Redaktion in Deutschland einen großen Sprung gemacht hat. Jahrelang sei Cleary vor allem mit hochkarätiger Beratung im Bank- und Finanzrecht in Verbindung gebracht worden. In den vergangenen zwölf Monaten aber habe sie sich auch im Bereich M&A Respekt bei Mandanten und Wettbewerbern verschafft. So berieten die Anwälte etwa die HVB beim Zusammenschluss mit dem italienischen Finanzinstitut Unicredit sowie die Postbank beim Erwerb der BHW-Gruppe.

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Als „Mittelständische Kanzlei des Jahres“ wurde die Hamburger Kanzlei Zenk Rechtsanwälte ausgezeichnet. Der Preis geht an Sozietäten, die sich unterhalb der Großkanzleischwelle von 100 Anwälten durch besonders gelungenes Management vor allem in ihrer Region auszeichnen.

Erstmals bewertete JUVE auch die Nachwuchsarbeit von Sozietäten. Verantwortlich dafür zeigte sich die Redaktion des Karrieremagazin ‚azur‘. Den Titel „Kanzlei des Jahres für Nachwuchsförderung“ gewann CMS Hasche Sigle.

In den einzelnen Rechtsgebieten gingen als Gewinner hervor: Freshfields Bruckhaus Deringer (M&A sowie Öffentliches Recht), Clifford Chance (Bank- und Finanzrecht), Linklaters Oppenhoff & Rädler (Steuerrecht), Baker & McKenzie (Dispute Resolution), CMS Hasche Sigle (Arbeitsrecht), McDermott Will & Emery (Medien), Lovells (Intellectual Property).

Zudem wurden von JUVE nun im zweiten Jahr auch Rechtsabteilungen geehrt. Die Auszeichnungen gingen an die Inhouse-Juristen der Deutschen Bank („Banken-Inhouse-Team des Jahres“), Degussa („IP-Inhouse-Team des Jahres“) und Siemens („Inhouse-Team des Jahres für Transaktionsmanagement“).

Die Preise wurden auf einer feierlichen Veranstaltung – den JUVE Awards 2005 – im Zoo-Palais in Frankfurt verliehen. Rund 550 Gäste aus Kanzleien, Unternehmen und juristischen Dienstleistern folgten der Einladung von JUVE. Es kamen Spendengelder von mehr als 90.000 Euro zusammern, die an die beiden Wohltätigkeitsorganisationen Karo e.V. (Verein zur grenzüberschreitenden Sozialarbeit in Prostitutions- und Drogenszenen) und Plan International (Brunnenbrauprojekt in Guinea) gingen.

Die JUVE Awards fanden erstmals im vergangenen Jahr statt. (Jörn Poppelbaum)

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