Als „Mittelständische Kanzlei des Jahres“ wurde die Hamburger Kanzlei Zenk Rechtsanwälte ausgezeichnet. Der Preis geht an Sozietäten, die sich unterhalb der Großkanzleischwelle von 100 Anwälten durch besonders gelungenes Management vor allem in ihrer Region auszeichnen.
Erstmals bewertete JUVE auch die Nachwuchsarbeit von Sozietäten. Verantwortlich dafür zeigte sich die Redaktion des Karrieremagazin ‚azur‘. Den Titel „Kanzlei des Jahres für Nachwuchsförderung“ gewann CMS Hasche Sigle.
In den einzelnen Rechtsgebieten gingen als Gewinner hervor: Freshfields Bruckhaus Deringer (M&A sowie Öffentliches Recht), Clifford Chance (Bank- und Finanzrecht), Linklaters Oppenhoff & Rädler (Steuerrecht), Baker & McKenzie (Dispute Resolution), CMS Hasche Sigle (Arbeitsrecht), McDermott Will & Emery (Medien), Lovells (Intellectual Property).
Zudem wurden von JUVE nun im zweiten Jahr auch Rechtsabteilungen geehrt. Die Auszeichnungen gingen an die Inhouse-Juristen der Deutschen Bank („Banken-Inhouse-Team des Jahres“), Degussa („IP-Inhouse-Team des Jahres“) und Siemens („Inhouse-Team des Jahres für Transaktionsmanagement“).
Die Preise wurden auf einer feierlichen Veranstaltung – den JUVE Awards 2005 – im Zoo-Palais in Frankfurt verliehen. Rund 550 Gäste aus Kanzleien, Unternehmen und juristischen Dienstleistern folgten der Einladung von JUVE. Es kamen Spendengelder von mehr als 90.000 Euro zusammern, die an die beiden Wohltätigkeitsorganisationen Karo e.V. (Verein zur grenzüberschreitenden Sozialarbeit in Prostitutions- und Drogenszenen) und Plan International (Brunnenbrauprojekt in Guinea) gingen.
Die JUVE Awards fanden erstmals im vergangenen Jahr statt. (Jörn Poppelbaum)