In der Laudatio für die „Kanzlei des Jahres“ hieß es, Lovells sei auf der Überholspur. Gerade das Düsseldorfer Corporate-Team habe sich in diesem umkämpften Markt ehrgeizig einen Platz unter den ersten Kanzleien erobert und sich bei Industriemandanten wie Cognis und Interseroh einen hervorragenden Ruf erarbeitet. Vorbildlich sei außerdem die enge Zusammenarbeit zwischen den deutschen Praxisgruppen. Auch länderübergreifend funktioniere der Austausch beeindruckend gut. Zudem ist Deutschland heute profitabler als das Londoner Büro.
Als „Mittelständische Kanzlei des Jahres“ zeichnete die JUVE-Redaktion die Düsseldorfer Kanzlei Orth Kluth aus. Sie habe sich im Transaktionsgeschäft als echte Alternative zu den internationalen Einheiten entwickelt. Der Preis geht an Sozietäten, die sich unterhalb der Großkanzleischwelle von 100 Anwälten durch besonders gelungenes Management vor allem in ihrer Region hervortun.
Den Award für die „Kanzlei des Jahres für Nachwuchsförderung“ gewann Freshfields Bruckhaus Deringer. Verantwortlich für diese Bewertung zeigt sich die Redaktion des Karrieremagazins azur.
Zudem ehrte JUVE erneut auch Rechtsabteilungen. Die Auszeichnungen gingen an die Inhouse-Juristen der LBBW (Inhouse-Team des Jahres Banken und Finanzdienstleister), Daimler (Inhouse-Team des Jahres IP/Medien) und EnBW (Inhouse-Team des Jahres für M&A).
Auch in diesem Jahr waren die JUVE Awards nicht zuletzt auch eine Wohltätigkeitsveranstaltung. Der Verlag hatte die geladenen Kanzleien zu Spenden für zwei Hilfsorganisationen aufgerufen. Mehr als 103.000 Euro konnten an CARE International übergeben werden. Die Organisation hilft mit dem Geld Opfern von sexueller Gewalt und Zwangsbeschneidung, die in Flüchtlingslagern in Kenia leben. Über 81.000 Euro gingen an das Netzwerk ACHSE, das Betroffene von seltenen Erkrankungen unterstützt und das Geld für den Ausbau der Beratung von Patienten und Angehörigen verwenden will.
Alle Kategorien und Preisträger auf einen Blick.