Der Weggang des langjährig im Markt etablierten Vogels trifft Graf von Westphalen in einem ihrer Kerngebiete. Jedoch gehören weiterhin bundesweit elf Partner und zehn Associates der vor allem für die Beratung der Kfz-Händlerseite bekannten Vertriebsrechtspraxis an. Allerdings vergrößert Vogels Weggang die Lücke in der mittleren Anwaltsgeneration des Kölner Graf von Westphalen-Büros.
Vogels nannte als Grund für seinen Weggang „unterschiedliche Vorstellungen bezüglich der Weiterentwicklung des Kölner Büros“. Seine Entscheidung sei dabei unabhängig von dem erst kürzlich bekannt gewordenen Ausscheiden der auf Medien- und IT-Recht spezialisierten Kölner Partner Klaus Brisch (43) und Prof. Dr. Elmar Schuhmacher (45) gefallen.
Anfang des Monats hatten beide verkündet, dass sie Graf von Westphalen zum Jahresende den Rücken kehren. Brisch eröffnet im Januar in Köln für die bislang hierzulande nur in München vertretene britische Kanzlei BridgehouseLaw, Schuhmacher schließt sich der Kölner Kanzlei Lungerich & Lenz an. Beide hatten ihren Weggang ebenfalls mit „unterschiedlichen Vorstellungen bezüglich der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsbereiche“ begründet.