Kanzleiumsätze 2013/14

Rekorde, Rekorde, Rekorde – in vielen Kanzleien waren die Umsätze nie höher als heute. Die größten 50 Kanzleien setzten im vergangenen Geschäftsjahr zusammen rund 4,1 Milliarden Euro um.

Allerdings wird der Wettbewerb unter den großen Sozietäten immer schärfer. Dies zeigt die hierzulande bis dato umfangreichste Umsatzanalyse im Wirtschaftsanwaltsmarkt. Erstmals betrachtet die JUVE-Redaktion auch das Verfolgerfeld jenseits der 50 umsatzstärksten Sozietäten. Zusammen kommen die Kanzleien auf den Plätzen 51 bis 75 auf einen Umsatz von 0,5 Milliarden Euro.

Betrachten Sie die JUVE-TOP-75-Kanzleien nach verschiedenen Kennwerten.

Bitte wählen Sie aus, ob Sie die Kanzleien nach der Höhe ihres Umsatzes, dem Umsatz pro Berufsträger, dem Umsatz pro Equity-Partner oder nach der Höhe ihrer Berufsträgerzahlen sortieren möchten.

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Vergleichen Sie die JUVE-TOP-75-Kanzleien miteinander.

Wählen Sie die entsprechenden Kanzleien im Pull-down-Menü aus. Geben Sie dann an, ob Sie die Umsätze, die Pro-Kopf-Umsätze oder die Berufsträgerzahlen miteinander in Beziehung setzen wollen.

KANZLEIEN
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PERSONALKENNZAHLEN

Gruppiert nach der Ausrichtung ihres Geschäfts lassen sich die Top-75-Kanzleien in vier Gruppen einteilen:

Branchen- und Industriekanzleien, das sind Kanzleien mit breiter Aufstellung und Schwerpunkt bei nationalen und internationalen Industriemandanten. Die 21 gruppierten Kanzleien erzielten im abgelaufenen Geschäftsjahr gemeinsam einen Umsatz von 1,367 Milliarden Euro und beschäftigten 3.215 Anwälte.

Transaktions- und Finanzkanzleien, also Sozietäten, die einen starken Schwerpunkt bei Mandanten aus dem Bank- und Finanzwesen haben. Unter den Top 50 fallen 25 Kanzleien in diese Kategorie, sie erzielten 2013/14 mit 3.217 Anwälten gemeinsam einen Umsatz von 2,088 Milliarden Euro.

Mittelstandskanzleien, die vor allem mittelständische Mandanten und/oder die öffentliche Hand beraten und breiter aufgestellt sind. Die 25 hier zusammengefassten Kanzleien erwirtschafteten 2013/14 mit 2.909 Berufsträgern einen Umsatz von 1.067 Millionen Euro.

Spezialisten sind Kanzleien, die einen besonderen Schwerpunkt bei der Insolvenzverwaltung, der IP-Litigation oder der Umsatzsteuerberatung und aufgrund dessen ein sehr spezielles Geschäftsmodell haben, das sie vom Rest des Marktes abhebt. Die vier Kanzleien dieser Kategorie erzielten im abgelaufenen Geschäftsjahr gemeinsam einen Umsatz von insgesamt 128,6 Millionen Euro und beschäftigten 219 Anwälte.

 

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Recherche-Quellen

Darstellung und Analyse von Umsatz-, Berufsträger- und anderen Kennzahlen von Kanzleien basieren auf zwei Recherchequellen der Redaktion:

1. Offizielle Mitteilungen der Kanzleien und Geschäftsberichte

2. Nicht offiziell zugängliche Zahlen, recherchiert bei allen verfügbaren, qualifizierten Marktkontakten inner- und außerhalb der Kanzleien.
JUVE macht keine Angaben dazu, welche der gelisteten Kanzleien vollständige Unterlagen zur Verfügung gestellt und welche Kanzleien sich nicht offiziell beteiligt haben.

Recherche-Umfang

Recherchiert wurden neben dem Netto-Umsatz auch die durchschnittlichen Partner- und Berufsträgerzahlen über das Geschäftsjahr. Alle Angaben beziehen sich nur auf die deutschen Büros der Kanzleien. Als Berufsträger gelten Rechtsanwälte, Patentanwälte und (rechtsberatungsnahe) Steuerberater, nicht dagegen Nur-Wirtschaftsprüfer und prüfungsnahe Steuerberater. Folgerichtig werden auch Umsätze von WP-Praxen und prüfungsnaher Steuerberatung nicht berücksichtigt.
Aus den ermittelten Daten errechnet sich der durchschnittliche Umsatz pro Equity-Partner (UEP) und pro Berufsträger (UBT). Der UBT erlaubt Rückschlüsse auf die Produktivität einer Kanzlei.
Die veröffentlichten Zahlen sind das Ergebnis sorgfältiger journalistischer Recherche der Redaktion. Sie sind aber kein objektiver Maßstab zur Bewertung der Leistung von Kanzleien. Die Liste der 75 umsatzstärksten Kanzleien im deutschen Markt ist zudem nicht abschließend. Möglicherweise erzielen auch hier nicht genannte Kanzleien Umsätze in vergleichbarer Größenordnung.

Umrechnung/Rundung

Eine Reihe der recherchierten Beträge entstammen den Finanzsystemen britischer und US-amerikanischer Kanzleien. Die Zahlen für den deutschen Markt wurden von den jeweiligen Quellen in der Regel in Euro mitgeteilt.
Soweit dies nicht der Fall war, wurde als Umrechnungswert der durchschnittliche Kurs des Geschäftsjahres zugrunde gelegt. Für den Zeitraum vom 01.05.13 bis 30.04.14 ergibt sich für das britische Pfund ein Umrechnungskurs von 1 £ = 1,2151 €. Für den Zeitraum vom 01.01.13 bis 31.12.13 ergibt sich für den amerikanischen Dollar ein Umrechnungskurs von 1 $ = 0,7251 €.
Alle Werte zu Umsatz, UEP und UBT sind auf die nächsten 1.000 Euro gerundet.
Die Angabe n.b. (nicht bekannt) bedeutet, dass Vergleichszahlen entweder nicht bekannt oder nicht aussagekräftig sind. Nicht aussagekräftige Werte wurden bei der Berechnung von Durchschnitten außer Betracht gelassen.

Da JUVE in diesem Jahr zum ersten Mal die Top-75 recherchiert hat, fehlen bei einigen Kanzleien Vergleichswerte zum Vorjahr.