750 Millionen Euro

Telekom Austria vertraut bei Anleihe wieder auf CHSH

Autor/en
  • JUVE

Die Telekom Austria hat eine 750 Millionen Euro schwere Anleihe platziert. Sie ist mit 3,125 Prozent verzinst und hat eine Laufzeit von acht Jahren. Als Joint Bookrunner agierten JP Morgan, BNP Paribas und Raiffeisenbank International (RBI).

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Volker Glas
Volker Glas

Vor allem europäische Investoren zeichneten die Anleihe, die im Rahmen des 2,5 Milliarden Euro schweren EMNT-Programms begeben wurde. Das Programm wurde im April 2012 eingeführt. Mit dem Erlös will das Unternehmen die im Oktober ersteigerten Frequenzen für schnelleres Internet finanzieren. Die Kosten dafür belaufen sich auf mehr als eine Milliarde Euro.

Berater Telekom Austria
CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati (Wien): Dr. Volker Glas; Associate: Gernot Wilfling (beide Kapitalmarktrecht)

Berater Banken
Freshfields Bruckhaus Deringer (Wien): Dr. Stephan Pachinger; Associate: Christopher Hall
Inhouse (RBI; Wien): Mario Spatling – aus dem Markt bekannt
Inhouse (JP Morgan; London): Nicht bekannt
Inhouse (BNP Paribas; London): Nicht bekannt

Hintergrund: CHSH gehört im Kapitalmarktrecht zu den langjährigen Beraterinnen der Telekom Austria. Die anerkannte Kapitalmarktrechtlerin und Namenspartnerin der Kanzlei, Dr. Edith Hlawati, saß viele Jahre im Aufsichtsrat des Unternehmens. CHSH-Partner Glas hatte die Telekom bereits in den vergangenen Jahren bei großen Anleihen beraten

Dazu gehörte auch die im Januar begebene Hybridanleihe. Damals begleitete Linklaters das zur Emission zugehörige Bankenkonsortium aus Citigroup, Morgan Stanley, Bank of America Merrill Lynch und UniCredit Bank Austria (mehr…). Diesmal vertrauten die Banken auf Freshfields Bruckhaus Deringer, deren Praxis in Österreich zu den renommierten Bankenberatern gehört.

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