Juve Plus Advent kauft RWE Solutions

Lovells berät Verkäufer – Freshfields pitcht erfolgreich beim Investor

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  • JUVE

RWE Energy hat ihre Tochter RWE Solutions an die US-Beteiligungsgesellschaft Advent International verkauft. Zur Dienstleistungssparte RWE Solutions gehören die SAG–Gruppe, die Nukem-Gruppe, RWE Industrie-Lösungen, Lahmeyer International und RWE Space Solar Power. Mit 9.500 Mitarbeitern erzielten sie im Jahr 2005 insgesamt einen Umsatz von rund 1,7 Milliarden Euro.

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Analysten schätzen den Verkaufspreis für RWE Solutions auf 700 Millionen bis zu einer Milliarde Euro. Finanzierende Bank der Transaktion, die noch von den Kartellbehörden und den Aufsichtsräten genehmigt werden muss, war die HVB.

Von einzelnen Beteiligungen der RWE Solutions hatte sich RWE bereits im vergangenen Jahr getrennt. Auch seine Wasser-Töchter Thames Water und American Water will der Essener Energiekonzern abstoßen und sich künftig wie der Konkurrent E.on auf das Geschäft mit Gas und Elektrizität konzentrieren. (René Bender)

Berater Advent

FRESHFIELDS BRUCKHAUS DERINGER (Berlin): Dr. Stephanie Hundertmark (Unternehmensrecht); Dr. Alfried Heidbrink (Prozess- und Unternehmensrecht); Dr. Wolf Friedrich Spieth (Öffentliches Wirtschaftsrecht); Dr. Helmut Bergmann (Kartellrecht); Yorck Jetter (Finanzrecht; Frankfurt); Dr. Jochen Leßmann (Arbeitsrecht); Dr. Ulrike Schweibert (Arbeitsrecht; Frankfurt); Associates: Dr. Nicolaus Ehinger (Corporate), Dr. Martin Hamer (Öffentliches Wirtschaftsrecht); Dr. Frank Röhling, Marian Niestedt (beide Kartellrecht), Dr. Kai-Uwe Plath (IP/IT; Hamburg), Dr. Michael Menz (Unternehmensrecht), Dr. Michael Ramb (Öffentliches Wirtschaftsrecht)

GOODWIN PROCTER (Boston): Elise Zoli (Nuklearrecht; US-Recht) – aus dem Markt bekannt

Berater RWE

LOVELLS (Frankfurt): Dr. Patrick Kaffiné (Federführung), Dr. Michael Witzel (beide Corporate), Stephan Geibel (Tax; beide München), Dr. Lutz Angerer, Dr. Thilo von Bodungen (beide Corporate), Dr. Heiko Tschauner (Business Restructuring; beide München), Dr. Hans-Peter Löw (Arbeitsrecht), Dr. Sönke Ahrens (IP), Stephen Ito (Pensions), Louise Moore (Corporate; beide London), Andreas Thun (München), Dr. Dirk Ellerkmann (Düsseldorf); Associates: Michael Sinhart (alle Corporate), Dr. Christiane Gans, Dr. Ina Berg-Winters (beide Private Equity), Dr. Rainer Wolfsturm (Corporate; München), Bernd Weller, Dr. Kerstin Schmidt, Dr. Anja Lingscheid (alle Arbeitsrecht), Wiebke Möllering, Dr. Steffen Müller (beide IP), Claire Southern (Pensions), Kevin O´Connor (Corporate; beide London), Christophe Bornes (Corporate; Paris)

WHITE & CASE (Washington): Carolyn Lamm (Nuklearrecht), Francis Vasquez; Associate: Peter Thieman (alle US-Recht) – aus dem Markt bekannt

INHOUSE (Dortmund): Gordon Dreyer (RWE Energy), Roland Pappel (RWE)

Berater HVB

CLIFFORD CHANCE (München): Barbara Mayer-Trautmann; Associate: Thomas Weitkamp

Für den Verkauf der RWE Solutions holte RWE Energy bereits vor rund einem Jahr Lovells in das Mandat. Die Kanzlei war vorher schon mehrfach für RWE Solutions tätig geworden, etwa bei einem Solartechnik-Jointventure des Unternehmens mit Schott Glas. Im Herbst 2005 betreute Lovells dann auch den Verkauf des RWE-Anteils an dem Gemeinschaftsunternehmen an die Schott AG. Ein Team um Kaffiné, der seit Mai dieses Jahres Partner bei Lovells ist, hatte zudem RWE Solutons beim Verkauf der Tochter Mechatronics an VTC Partners betreut.

Dass RWE auch nun auf Lovells setzte, konnte auf der anderen Seite Freshfields für sich nutzen: Die Kanzlei setzte sich in einem Pitch für das Advent-Mandat durch. Eigentlich gilt Lovells seit mehreren Jahren als Hauptberater von Advent in Deutschland, zumeist federführend durch den Frankfurter Partner Dr. Joachim Habetha. Dieser hatte den Investor zuletzt unter anderem beim Verkauf der deutschen Viatris an den schwedischen Pharmakonzern Meda beraten, nachdem er vor knapp vier Jahren auch schon den Kauf von Viatris begleitet hatte.

Der RWE Solutions-Deal war für die beteiligten Kanzleien sehr aufwändig, denn die fünf Unternehmen sollten in einem Paket veräußert werden. Eine Menge Arbeit, vor allem weil die Unternehmen in den unterschiedlichsten Bereichen tätig sind und insbesondere im Zusammenhang mit dem Nuklear-Dienstleister Nukem komplexe Fragen des Nuklearrechts auftauchten.

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