Anleihe-Debüt der GFK

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  • JUVE

Das Marktforschungsunternehmen GfK hat erstmals eine Anleihe begeben. Die Transaktion hat ein Volumen von 200 Millionen Euro. Ein Bankenkonsortium unter der Führung der Deutschen Bank und UniCredit hat die Anleihe begleitet.

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Berater Bankenkonsortium
White & Case (Frankfurt): Jochen Artzinger-Bolten, Karsten Wöckener (beide Federführung; beide Kapitalmarktrecht), Dr. Michael Kunze (Steuerrecht; München); Associate: Annekatrin Kutzbach (Kapitalmarktrecht)
Inhouse (Deutsche Bank; Frankfurt): Dr. Robert Müller (Senior Counsel)
Inhouse
(UniCredit; München): Adrian Schäfer (Legal Counsel)
Inhouse (BayernLB; München): Ulrich Pelczer (Syndikus)
Inhouse (Morgan Stanley; London): Simon Baker – aus dem Markt bekannt
Inhouse (Royal Bank of Scotland; London): David Hopkins – aus dem Markt bekannt

Berater GfK
Linklaters
(Frankfurt): Peter Waltz – aus dem Markt bekannt
Inhouse
(Nürnberg): Roland Fürst (General Counsel; New York), Roy Walsh (Associate General Counsel Europe)

Hintergrund: Bei Kapitalmarktanleihen ist White & Case regelmäßig aufseiten der Banken zu sehen. Die Konstellation, dass Partner Artzinger-Bolten und Wöckener die Deutsche Bank und UniCredit als führende Banken berieten, gab es Ende 2010 schon einmal: Damals platzierte der Automobilzulieferer und Rüstungskonzern Rheinmetall seine erste Benchmark-Anleihe über 500 Millionen Euro. Ähnlich war es Ende 2009, als Evonik eine Anleihe über 750 Millionen Euro begab. 

Zu den Beratern von GfK zählen neben Linklaters auch Hengeler Mueller und Slaughter and May. Hengeler beriet die Marktforscher Mitte 2008 bei der gesellschaftsrechtlichen Umwandung in eine europäische Aktiengesellschaft Societas Europaea.

Zugleich beriet Hengeler gemeinsam mit Slaughter and May das Unternehmen bei dem Versuch, den britischen Konkurrenten Taylor Nelson Sofres zu übernehmen. GfK gab im Übernahmekampf letztlich auf. Linklaters beriet bei den Übernahmeplänen damals Rothschild, die als Investmentbank für GfK aufgetreten war.

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