Juve Plus Arcor-Übernahme

Vodafone stemmt Transaktion ohne externe Kanzleien

Der Mobilfunkanbieter Vodafone hat seine Festnetztocher Arcor komplett von der Deutschen Bahn und der Deutschen Bank übernommen. Die beiden bisherigen Mitgesellschafter hielten zusammen 26,4 Prozent der Arcor-Anteile – die Bahn 18,2 und die Deutsche Bank 8,2 Prozent. Vodafone zahlte nach eigenen Angaben für die Anteile 474 Millionen Euro in bar. Mit der Übernahme entstehe ein neuer wirtschaftlich starker Komplettanbieter für Mobilfunk, Festnetz, Datendienste und Internet, hieß es bei Vodafone.

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Das Kernnetz von Vodafone wird von Arcor betrieben, das Unternehmen ist aus den Telefonaktivitäten der Deutschen Bahn und von Mannesmann hervorgegangen. In Deutschland beschäftigt die Vodafone-Gruppe rund 15.000 Mitarbeiter. Der Gesamtumsatz beträgt rund zehn Milliarden Euro.

Berater Vodafone

Inhouse (Düsseldorf): Christian Sommer (Executive Legal Counsel Vodafone Group Services)

Berater Deutsche Bank/Deutsche Bahn

Hengeler Mueller (Frankfurt): Dr. Burkhardt Meister (Gesellschaftsrecht/M&A), Dr. Ernst-Thomas Kraft (Steuerrecht), Dr. Horst Satzky (Kartellrecht; alle Frankfurt); Associate: David Barst (Frankfurt)

Die Transaktion wurde von der Vodafone Group komplett inhouse gesteuert. Weil Vodafone auch vor der Übernahme der restlichen Anteile schon Mehrheitsgesellschafterin war, ist Executive Legal Counsel Sommer mit den Einzelheiten der Transaktion schon lange vertraut. Das Telekommunikationsunternehmen verzichtete deshalb auf externen Rechtsrat.

Hengeler arbeitet regelmäßig für die Deutsche Bank und die Bahn. Die Mandatsbeziehung zur Bahn hat sich 2006 mit dem Zugang des ehemaligen Freshfields-Partner Dr. Hans-Jörg Ziegenhain weiter verfestigt. Er betreute etwa den Verkauf von Scandlines.

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