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RLB Oberösterreich gliedert mit Binder Grösswang die Salzburger Landes-Hypothekenbank ein

Die Raiffeisen-Landesbank Oberösterreich hat ihre Tochter Landes-Hypothekenbank Salzburg vollständig eingegliedert. Damit agieren nun beide Institute unter einem gemeinsamen Dach. Die Aufsichtsbehörden hatten die Fusion der Institute Ende Juli 2021 genehmigt, im September wurde das Vorhaben nun abgeschlossen.

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Gottfried Gassner
Gottfried Gassner

Den Entschluss zu einer Fusion trafen die beiden Institute im Jahr 2018, bereits im Vorfeld gehörte die Anteilsmehrheit an der Hypo Salzburg der RLB Oberösterreich. Daraufhin erwarb die RLB im Dezember 2019 die verbliebenen Anteile von den übrigen Gesellschaftern. Die Aufsichtsbehörden stimmten diesem Erwerb im Februar 2021 zu, das Closing fand im März statt. 

Für die Fusion wurde im Anschluss an die Übernahme ein aufsichtsrechtliches Verfahren vor der Europäischen Zentralbank und der Finanzmarktaufsicht geführt. Nachdem deren Freigabe vorlag, kam der Zusammenschluss im September durch den Eintrag ins Firmenbuch zum Abschluss. Die Europäische Zentralbank ist aufgrund der Größe der RLB Oberösterreich direkt für deren Beaufsichtigung zuständig.  

Die Hypo Salzburg wird nach der Fusion als Marke der RLB Oberösterreich fortbestehen. Ende 2020 lag die Bilanzsumme der RLB Oberösterreich bei 48,6 Milliarden Euro, zudem konnte die Bank einen Jahresüberschuss vor Steuern von 181,8 Millionen Euro verbuchen. Aktuell arbeiten bei der RLB Oberösterreich 1.755 Mitarbeiter, zu denen 308 Mitarbeiter hinzukommen, die zuvor von der Hypo Salzburg beschäftigt wurden.

Berater RLB Oberösterreich
Binder Grösswang (Wien): Gottfried Gassner (Corporate), Dr. Stefan Frank (Finanzaufsichtsrecht)
Inhouse Recht (Linz): Reinhard Trinkl (Stellv. Leiter Rechtsabteilung), Dr. Armin Leitner (Leiter BWG-Compliance)

Hintergrund: Binder Grösswang beriet die RLB Oberösterreich in der Vergangenheit immer wieder, unter anderem zu aufsichtsrechtlichen Fragen. Der Wiener Gesellschaftsrechts-Partner Gassner und der Aufsichtsrechtsspezialist Frank standen dem Institut von Beginn des Vorhabens an zur Seite. Im Zuge der Transaktion und der Fusion berieten die beiden Anwälte unter anderem zu Fragen der Strukturierung und des Aufsichtsrechts und führten die Verfahren vor den Aufsichtsbehörden. 

Während des gesamten Fusionsprozesses arbeiteten die Binder Grösswang-Anwälte eng mit den Inhouse-Juristen der RLB Oberösterreich zusammen. Diese übernahmen zu Beginn des Fusionsprozesses den Ankauf der übrigen Anteile an der Hypo Salzburg von den damaligen Gesellschaftern. Auch bei aufsichtsrechtlichen Fragen war die Rechtsabteilung mit ihren Kontakten zu den Aufsichtsbehörden eng einbezogen.  

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