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Bosch-Einstieg bei Aleo Solar

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Der Stuttgarter Konzern Robert Bosch hat sein Engagement im Solarbereich weiter ausgebaut. Anfang August erwarb der weltgrößte Automobilzulieferer für 46 Millionen Euro einen fast 40-prozentigen Anteil am Solarmodulhersteller Aleo Solar. Verkäufer waren Investoren um den Aleo Solar-Mitgründer Marius Eriksen sowie eine dem Finanzinvestor Hannover Finanz nahestehende Gesellschaft, die seit 2005 in dem Unternehmen investiert ist. Zudem machte Bosch auch den übrigen Aktionären ein freiwilliges öffentliches Übernahmeangebot von neun Euro je Aktie und will mindestens 75 Prozent der Aktien erwerben. Aleo Solar stellt an Standorten in Prenzlau und Oldenburg Solarmodule her und setzt 2008 mit rund 800 Mitarbeitern 360 Millionen Euro um. Zusätzlich erwarb Bosch von der Eriksen-Gruppe und ihr nahestehenden Investoren über 60 Prozent an Johanna Solar Technology, an der auch Aleo Solar mit rund 17 Prozent beteiligt ist. Johanna Solar hat 2006 damit begonnen, Dünnschicht-Solarmodule auf Basis von Kupfer, Indium, Gallium, Schwefel und Selen (CIGSSe) zu entwickeln und hat Ende 2008 die Produktion aufgenommen. Das Unternehmen kann mit seinen 125 Mitarbeitern die Module ohne teures Silizium produzieren, diese werden dann über Aleo Solar vertrieben.

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Erst im Sommer 2008 hatte Bosch die Mehrheit am Thüringer Solarzellenhersteller Ersol für mehr als eine Milliarde Euro übernommen. Kürzlich konnte Bosch dann per Zwangsabfndung der restlichen Minderheitsaktionäre auch die letzten Aktien von Bosch Solar Energy, wie Ersol nun heißt, übernehmen.

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