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Commerzbank kauft Schmidt-Bank-Filialgeschäft
Die Commerzbank hat den Filialbankbereich von der Schmidt-Bank übernommen. Die so genannte 'Bad Bank', in der schlechte Kredite gebündelt sind, verbleibt bei der Schmidt-Bank. Zum Kaufpreis machte die Käuferin keine Angaben, Medien- und Bankkreise schätzen ihn jedoch auf rund 60 Millionen Euro.Die Veräußerung schließt 70 Filialen mit einem Kreditvolumen von rund zwei Milliarden Euro sowie gut 360.000 Privatkunden ein. Die Existenz der Schmidt-Bank war 2001 durch eine Auffanggesellschaft der Commerzbank, Deutschen Bank, Dresdner Bank und HypoVereinsbank über den Einlagensicherungsfonds im Bundesverband deutscher Banken (BdB) unter Beteiligung der Bayerischen Landesbank gesichert worden. Eine mittelfristige Änderung dieser Trägerstruktur wurde bereits im gleichen Jahr angekündigt. Innerhalb der Umstrukturierungen wird die Schmidt-Bank AG nun in eine GmbH umgewandelt - wobei nach dem Verkauf lediglich die Abwicklungsbank übrig bleibt. Der verkaufte Filialbankbereich wird in eine Kommanditgesellschaft ausgegliedert. Das Immobilienvermögen wurde bereits auf eine Personengesellschaft übertragen, der Squeeze-out der Minderheitsaktionäre abgeschlossen.