Ärzteverbände und die AOK Baden-Württemberg haben einen bislang bundesweit einzigartigen Direktvertrag geschlossen. Vertragspartner sind neben der AOK der Deutsche Hausärzteverband Landesverband Baden-Württemberg, Medi e.V., die Managementgesellschaften Hausärztliche Vertragsgemeinschaft (HÄVG), der Mediverbund Dienstleistungs GmbH sowie teilnehmende Hausärzte. Der Vertrag sieht vor, dass Ärzte künftig durchschnittlich 80 Euro statt bisher 55 Euro pro Patient und Quartal erhalten und gleichzeitig von Bürokratie entlastet werden. Die Ärzte verpflichten sich im Gegenzug, Medikamente und Hilfsmittel zurückhaltender zu verordnen und sich an Behandlungsleitlinien zu orientieren.
Erstmals haben die Hausärzte damit das Monopol der kassenärztlichen Vereinigung gebrochen und können direkt Verträge mit den Krankenkassen beziehungsweise den so genannten Managementgesellschaften schließen. Sollte das Baden-Württemberger Beispiel Schule machen, könnte das die ambulante ärztliche Versorgung in Deutschland revolutionieren.
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