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Führung von Deutsche Börse und IWKA gestürzt

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Verschiedene Investoren, darunter mehrere Hedgefonds, haben in den letzten Wochen in zwei Fällen als Aktionäre deutscher Unternehmen deren Vorstandsvorsitzende gestürzt. Den Anfang machte im Mai der Londoner Hedgefonds TCI bei der Deutschen Börse AG, Anfang Juni war bei dem Karlsruher Automobilzulieferer IWKA der Aktionär und US-Privatinvestor Guy Wyser-Pratte mit einem ähnlichen Vorgehen erfolgreich.

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Bei der Deutschen Börse gaben Vorstandschef Werner Seifert und Aufsichtsratschef Rolf Breuer den Forderungen von TCI nach und zogen das jüngste Übernahmeangebot für die London Stock Exchange zurück. TCI, der acht Prozent der Deutsche Börse-Aktien hält, hatte das Angebot als überteuert und schädlich für die Deutsche Börse kritisiert und statt dessen eine Fusion mit der Vierländerbörse Euronext angeregt. TCI wurde später vorgeworfen, bei der Attacke gegen Seifert und Breuer in Absprache mit weiteren Aktionären operiert zu haben, was die Akteure formal zu einem Übernahmeangebot zwingen würde. Als wichtiger weiterer Hedgefonds agierte hier Atticus Capital. Im Gefolge der Aktion gegen die Deutsche Börse-Führung sind die Hedgefonds ins Blickfeld der Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin geraten und müssen sich dort erklären.

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