Grundig

Beiten & Hammonds machen Kernbereichsverkauf klar

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  • JUVE

In einem Gemeinschaftsunternehmen haben Ende Januar die türkische Beko Elektronik A.S. und die britische Alba plc für rund 80 Millionen Euro die Unterhaltungselektroniksparte Home Intermedia Systems (HIS) von der Grundig AG übernommen. Die Transaktion umfasst bis zu elf europäische Vertriebsorganisationen des Nürnberger Traditionsbetriebs und steht bislang noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung.Alba gehört zu den führenden britischen Vertreibern von Unterhaltungselektronik im mittleren Preissegment. Die gleichfalls börsennotierte Beko ist eine Tochtergesellschaft der türkischen Industrie-Gruppe Koc Holding A.S. Laut Dr. Siegfried Beck, Insolvenzverwalter von Grundig, sei der Verkauf der Unterhaltungselektroniksparte HIS "der größte Brocken" gewesen, den man im Zuge der Insolvenzverwaltung habe bewältigen müssen. HIS ist ein wichtiger Kernbereich des Unternehmens, zu ihm gehören vor allem die Sparten TV, HiFi, Video, CD- und DVD-Player.

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Berater Grundig

DR. BECK & PARTNER (Nürnberg): Dr. Siegfried Beck (Insolvenzverwalter)

BEITEN BURKHARDT (München): Dr. Jack Schiffer, Georg Philipp Cotta (beide M&A), Volker Germann (M&A; Nürnberg), Matthias W. Stecher, Dr. Bernhard von Listow (beide IP), Dr. Hans-Peter Mechlem, Dr. Christopher Melms (beide Arbeitsrecht), Dr. Max Böck, Frank Manzke (beide Immobilienrecht); Associates: Armin Maslo, Rainer Wolfsturm (beide M&A), Dr. Christopher Müller (M&A, Nürnberg); Dr. Christian Paul (IP)

Berater Alba/Beko

HAMMONDS : David Hull (Federführung; M&A/Corporate), Jonathan Moore (IP; beide Birmingham), Dr. Klaus Großmann (M&A/Corporate), Dr. Herbert Kunz (IP; beide München), Dr. Kai Mertens (M&A), Martin Falke (Arbeitsrecht; beide Berlin), José Rivas (Kartellrecht; Brüssel); Associates: Matthew Harvey (Corporate; Birmingham), Dr. Amel Al-Shalawi, Dr. Peter Mayer (beide Corporate), André Bläsing (Arbeitsrecht; alle Berlin), Tom Pick (Kartellrecht; Brüssel)

INHOUSE (Beko; Istanbul): Hüseyin Karabulut

Die Grundig AG hat wiederholt auf Anwälte von Beiten Burkhardt zurückgegriffen: So etwa bei der gescheiterten Übernahme durch den taiwanesischen Sampo-Konzern , der Veräußerung der DIS-Sparte an Thomson Frankreich oder der 25,01-Prozent-Beteiligung durch Fujuistu Ten an der Grundig-Autoradiosparte. Bei deren Veräußerung im November 2003 an Delphi Corp. mandatierte Grundig jedoch ein München-Brüsseler Beraterteam von CMS Hasche Sigle.

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