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Hengeler und Clifford machen Refinanzierung perfekt

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Durch eine Refinanzierung bleibt der Baustoffkonzern HeidelbergCement weiterhin handlungsfähig. Mit einem internationalen Konsortium aus über 50 Gläubigerbanken hat das Unternehmen eine Neuvereinbarung über ihre bestehenden Verbindlichkeiten getroffen, wonach die Kreditlinien von 8,7 Milliarden Euro bis Dezember 2011 verlängert wurden. Das Bankenkonsortium wird durch die Deutsche Bank, Commerzbank, die Royal Bank of Scotland und Nordea angeführt. Diese lockerten ihre strengen Auflagen bezüglich der Kündigungsmöglichkeiten. So wurden die Kreditvereinbarungen der Refinanzierung laut HeidelbergCement dem Niveau des veränderten wirtschaftlichen Umfelds angepasst. Allerdings muss der Baustoffhersteller nun höhere Abschläge gegenüber dem Interbankensatz Euribo zahlen.

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Zwar ist HeidelbergCement trotz der Wirtschaftskrise bislang von Verlusten verschont geblieben. Jedoch drücken den Konzern hohe Schulden von insgesamt 12,1 Milliarden Euro, für die unter anderem die milliardenschwere Übernahme des britischen Wettbewerbers Hanson im Sommer 2007 verantwortlich ist. Noch in diesem Monat wäre ein großer Teil der damals gewährten Kredite fällig geworden. Um weitere Schulden abzubauen, plant HeidelbergCement die Trennung von diversen Beteiligungen. Das Unternehmen will dieses Deinvestitionsprogramm in den kommenden Jahren fortsetzen.

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