Juve Plus Italienisch für Fortgeschrittene

Cleary Gottlieb berät HVB bei Übernahmeangebot gegenüber Unicredit und Freshfields

Ein bisschen ist es wie im Kino. Zumindest auf der Seite der beratenden Anwälten fühlt sich manch einer an einen Deal-Blockbuster der deutschen Wirtschaft erinnert. Genauer: den von DaimlerChrysler. Bei dem Übernahmeangebot der italienischen Bank Unicredit an die HVB spielt auf jeden Fall wieder Cleary Gottlieb eine Hauptrolle. Der Unterschied: Bei der größten Bankenfusion des Jahres ist die Sozietät federführend für die HVB aktiv. Wie ein Kinodarsteller auch ist Cleary über die Jahre durch ihre Rollen gereift und gewachsen. Heute ist die US-Kanzlei im deutschen M&A-Markt angekommen.1998 war Cleary als erste Kanzlei von Chrysler für die Fusion mit Daimler Benz mandatiert worden. Diese Mandatierungspolitik war damals alles andere als unumstritten: Wie sollte das kleine Büro einer US-Kanzlei einen derart wichtigen Deal stemmen? Erst später wurde auch Freshfields-Vorgängerin Bruckhaus Westrick Stegemann hinzugezogen.

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Heute, knapp acht Jahre später, berät Cleary nicht den ausländischen Übernehmer, sondern gleich eine deutsche Bank. Doch hält sich dieses Mal die Überraschung im Fachpublikum in Grenzen. Die Frankfurter Cleary-Anwälte und die HVB standen schon etliche Jahre in engem Kontakt: Im September 2003 begleitete die Kanzlei den Börsengang der HVB-Tochter Bank

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