Joint Venture

Voestalpine setzt auf Inhouse-Jurist, Steinklauber auf Wolf Theiss

Der Stahlkonzern Voestalpine hat über seine Tochter Voestalpine Austria Draht 54 Prozent an der CPA Filament erworben. CPA wiederum ist ein Tochterunternehmen der Grazer Steinklauber-Gruppe.

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Clemens Schindler
Clemens Schindler

In einem Joint Venture wollen die beiden Unternehmen ab Ende 2012 eine neue Produktionsanlage für die Herstellung von ultrahochfesten Feinstdrähten in Fürstenfeld in Betrieb nehmen. Mit dem Projekt realisieren sie einen wichtigen Schritt zur Verlängerung ihrer Wertschöpfungskette. Das Gesamtprojekt  wird von der SFG – Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft unterstützt.

Die Voestalpine Austria Draht GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Division Bahnsysteme des Voestalpine-Konzerns. Die Unternehmensgruppe ist mit 360 Produktions- und Vertriebsgesellschaften in mehr als 60 Ländern auf fünf Kontinenten vertreten. 47.000 Mitarbeiter erwirtschafteten zuletzt einen Umsatz von rund elf Milliarden Euro.

Die CPA Filament GmbH vertreibt Spezialprodukte und Sondererzeugnisse der Drahtindustrie. Sie ist ein Tochterunternehmen der seit dem Jahr 1925 in Graz ansässigen Steinklauber Gruppe.

Berater Voestalpine
Inhouse (Linz): Dr. Christian Kaufmann

Berater Steinklauber/CPA
Wolf Theiss (Wien): Dr. Clemens Schindler (Federführung, Corporate/M&A, Tax), Dr. Christian Öhner (Corporate, M&A); Associates: Katharina Bertinger, Dr. Nikolaos Athanasiadis (beide Corporate/M&A), Dr. Karl Binder (Immobilienrecht)

Hintergrund: Voestalpine-Jurist Kaufmann ist in der Rechtsabteilung der Konzernholding auf M&A und Gesellschaftsrecht spezialisiert. Das Unternehmen setzt bei rein Österreichischen Corporate-Deals selten auf externe Berater, arbeitet aber auch regelmäßig mit Binder Grösswang, CHSH Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati, Haslinger Nagele & Partner, bpv Hügel sowie mit Wolf Theiss zusammen, die diesmal auf der Gegenseite stand.

Wolf Theiss beriet Steinklauber früher bereits im Schiedsrecht. Im Gesellschaftsrecht arbeiteten beide nun erstmals zusammen. (Jörn Poppelbaum)

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