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Kapitalmaßnahmen bei Heidelberger Druck

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Die Heidelberger Druckmaschinen AG hat weitere wichtige Schritte zur Refinanzierung des Unternehmens unternommen. Dafür begab die nach mehreren verlustträchtigen Jahren zuletzt krisengeplagte Gesellschaft eine Hochzinsanleihe und nahm damit rund 304 Millionen Euro ein. Zudem nahm der im M-Dax notierte Druckmaschinenhersteller eine revolvierende Kreditlinie über 500 Millionen Euro auf.

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Berater Heidelberger Druck
Clifford Chance (Frankfurt): Markus Pfüller (Federführung), Dr. Dietrich Stiller (Refinanzierung), Sebastian Maerker (High Yield Bond) Michael Dakin (Kapitalmarktrecht; London); Associates: Holger Martin, Christof Häfner, Christian Wöckener-Erten, Constanze Döring, Robert Koller, Melissa Mifsud, Lena Hefele (alle Banking & Capital Markets), Jeremy Traster (Kapitalmarktrecht; London).

Berater Banken
White & Case (München): Leila Röder (Federführung), Sibylle Münch (beide Bank- und Finanzrecht), Alexander Born (Steuern; beide Frankfurt); Associates: Ivonne Herzog, Malka Resnicoff, Vera Christina Griesam (alle Bank- und Finanzrecht)
Hengeler Mueller: Dr. Achim Herfs, Dr. Daniel Wiegand (beide München) – aus dem Markt bekannt
Cravath Swaine & Moore: Matthias Baudisch (London)

Hintergrund: Sowohl Clifford als auch White & Case standen den jeweiligen Mandanten schon 2009 zur Seite, als sich Heidelberger Druck ursprünglich eine mittelfristige Finanzierung bis 2012 sicherte. So ist es nicht verwunderlich dass beide Sozietäten nun auch im Rahmen der umfassenden Refinanzierung eingeschaltet wurden. So begleitete Clifford das Unternehmen bereits bei dessen Kapitalerhöhung im vergangenen Herbst.

Clifford-Partner Pfüller kennt Heidelberger Druck schon seit weit mehr als einem Jahrzehnt und stand schon an der Seite der Gesellschaft, als sie noch zum Energiekonzern RWE gehörte. Aber auch abseits der Kapitalmarkpraxis hat Clifford schon langjährige Kontakte zu der Traditionsfirma. So betreute die Kanzlei beispielsweise vor rund sieben Jahren den Verkauf der Sparten für Digital- und Rollenoffsetdruck.

Clifford beriet jetzt umfassend sowohl zur Anleihe als auch zur Kreditlinie, White & Case dagegen begleitete die Banken vor allem im Hinblick auf die Kreditlinie. Im Beratungssegment High Yield Bonds verfügt White & Case aber über keine besonders ausgeprägte Praxis, für diesen Teil der Transaktion mandatierten die Banken nun Cravath Swaine & Moore und Hengeler Mueller. Hengeler kennt die Finanzierungsstrukturen bei Heidelberger Druck ebenfalls gut und hatte ein Konsortium unter Führung der Commerzbank und der Deutschen Bank bereits bei der Kapitalerhöhung im Oktober 2010 beraten. Damals betreute Davis Polk & Wardwell die US-rechtlichen Aspekte.

Da die neue Finanzierungs- und Sicherheitenstruktur für Heidelberger Druck sich über zwölf Jurisdiktionen verteilt, zogen sowohl Clifford als auch White & Case weitere Kollegen aus ihren ausländischen Büros hinzu.

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