Keine Garantien – Bei der Restrukturierung von KarstadtQuelle setzen die Parteien auf altbewährte Rechtsberater. Doch eine Garantie für die Zukunft gibt es nicht, sagen selbst die Anwälte
Ihr Realismus ist fast erschütternd. Wenn zwei Top-Partner von Hengeler Mueller und Allen & Overy unabhängig voneinander betonen, dass man um jedes Mandat kämpfen muss, scheinen die Zeiten wirklich hart zu sein. Insbesondere, wenn die Anwälte von langjährigen Mandanten beauftragt werden - also eigentlich kein Grund zur Sorge bestehen sollte.Trotzdem geben sich die beteiligten Rechtsberater der Restrukturierung von KarststadtQuelle AG sehr zurückhaltend. Zum Beispiel Hengeler-Rainmaker Prof. Dr. Michael Hoffmann-Becking: Obwohl der 61-Jährige für seine Kanzlei den Großauftrag einer umfassenden Refinanzierung für KarstadtQuelle rausgeholt hat, bleibt Hoffmann-Becking auf dem Boden.
Natürlich berate er „seit mehr als fünf, sechs Jahren“ KarstadtQuelle in gesellschaftsrechtlichen Fragen und bei Hauptversammlungen. Hoffmann-Becking hatte seinerzeit den Essener Konzern als Klienten vom pensionierten Düsseldorfer Bruckhaus-Partner Dr. Günter Beckmann übernommen – sicherlich nicht zuletzt auch aufgrund seiner engen Beziehungen zu Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz.
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