Juve Plus Mannschaftsspiel

Deutsche Bank stemmt Kauf der Berliner Bank inhouse, externe Hengeler-Stammelf war schon an anderer Position eingesetzt.

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Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin! Dies war in den vergangenen Wochen ein oft gehörter Schlachtruf, denn der Endspielort der Fußball-WM war das große Ziel aller 32 Teams. Parallel zur WM beteiligten sich auch am monatelangen Bieterwettkampf zur Übernahme der Berliner Bank etliche Konkurrenten aus dem In- und Ausland, zwischen 17 und 22 Bietern schwanken hier die Angaben in Presseberichten. Neben der Citibank und der Commerzbank, die den Berichten zufolge bis kurz vor Schluss im Rennen gegen die Deutsche Bank und die Mittelbrandenburgische Sparkasse waren, nahmen zuvor auch die HypoVereinsbank, die Berliner Volksbank sowie einige ausländische Geldhäuser, darunter auch die niederländische ABN Amro, an dem Übernahmepoker teil.

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Zu Beginn noch gar nicht an dem Bieterkampf beteiligt, machte für die Summe von 680,5 Millionen Euro schließlich die Deutsche Bank das Spiel, mit einem Inhouse-Team aus acht Juristen unter Führung von Volker Butzke. Eher unüblich ist diese Mannschaftsaufstellung der Deutschen Bank für eine Transaktion dieser Größenordnung, denn meist greift sie bei solchen Deals auf ihre externen Stammberater von Hengeler Mueller zurück. So hätte man denn auch ein Team um den Frankfurter Partner Dr. Burkhardt Meister an der Seite der größten deutschen Bank erwarten können, wie zuletzt etwa beim Verkauf der Deutschen Bank-Anteile an der Immobilienbank Eurohypo (JUVE 01/06) oder auch schon vor drei Jahren bei der Übernahme der Wertpapierverwaltung- und Abwicklung der Dresdner Bank (JUVE 12/03).

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