Die HVB-Tochter Westfalenbank hat kurz hintereinander zwei ihrer Geschäftsbereiche verkauft. Die Münchner Privatbank Merck Finck & Co. übernimmt den Bereich Private Banking, der belgisch-niederländische Finanzkonzern Fortis Investments das institutionelle Asset-Management, das Vermögenswerte von rund einer Milliarde Euro für Großanleger verwaltet. Westfalenbank-Vorstandsmitglied und Asset-Spezialist Dr. Heinz Hockmann wechselt im Zuge der Transaktion zur Fortis-Gruppe. Nach dem Verkauf verbleiben bei der Westfalenbank die Bereiche Firmenkunden, Corporate Finance und International Markets. Die Zukunft der mit 1,6 Milliarden Euro Bilanzsumme kleinen Bank ist Presseberichten zufolge aber offen. Möglich sei eine Eingliederung in den neuen Unicredit-/HVB-Konzern oder ein Verkauf. Berater Merck Finck
Beiten Burkhardt (München): Dr. Winfried Klöpper, Hendrik Riedel (beide Corporate), Georg Philipp Cotta (Kartellrecht); Associates: Sven Schlotzhauer (IT), Peter Weck (Arbeitsrecht; Düsseldorf)
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