Juve Plus Merck trennt sich von Generika-Sparte

Skadden erstmals an der Seite der Darmstädter

Der Darmstädter Chemie- und Pharmakonzern Merck hat seine Generika-Sparte für 4,9 Milliarden Euro an das US-Pharmaunternehmen Mylan Laboratories verkauft. Der Erwerb erfolgte nach einem Bieterverfahren, an dem zuletzt auch noch der israelische Generika-Konzern Teva beteiligt war. Mylan wird durch die Übernahme hinter Teva und der Schweizer Novartis-Tochter Sandoz zum weltweit drittgrößten Branchenvertreter.

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Mercks Geschäft mit Nachahmermedikamenten lag zuletzt mit weltweit 5.000 Mitarbeitern und einem Jahreserlös von 1,8 Milliarden Euro weltweit auf Platz vier. Vom Gesamtergebnis der Merck-Gruppe machte es fast ein Drittel aus. Die Darmstädter konzentrieren sich künftig auf die Geschäftsfelder Pharma und Chemie. Die Kartellbehörden müssen dem Verkauf noch zustimmen.

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