Tschechisches Konsortium gewinnt Bieterkampf mit Weil Gotshal
Das Bieterkonsortium aus dem tschechischen Energiekonzern CEZ und der tschechischen Investmentgesellschaft J&T Group hat alle Anteile an der Mitteldeutschen Braunkohlegesellschaft (Mibrag) übernommen. Für 404 Millionen Euro verkauften die US-Unternehmen URS und NRG Energy den zweitgrößten deutschen Braunkohleproduzenten, an dem sie jeweils zur Hälfte Anteile hielten. CEZ setzte sich in einem Bieterkampf gegen EnBW durch. Weitere Bieter waren Vattenfall und Electrabel. In den Verkaufsprozess war auch die Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BVS) eingeschaltet, welche 1994 die Privatisierung des mitteldeutschen Braunkohleproduzenten umgesetzt hatte.
Die Mibrag fördert jährlich rund 19 Millionen Tonnen Braunkohle in den beiden Tagebauen Profen und Vereinigtes Schleenhain und betreibt Kraftwerke in Deuben, Mumsdorf und Wählitz. Das Kartellamt muss der Transaktion noch zustimmen.
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