In einem strukturierten Bieterverfahren hat die IBB-Holding für Industriebeteiligungen, eine Tochtergesellschaft der Investitionsbank Berlin (IBB), die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH (KPM) veräußert. Käufer ist die Franz Wilhelm Prinz von Preußen AG, deren Vorstand und bisheriger Alleinaktionär Franz Wilhelm Prinz von Preußen ist, der Urenkel des letzten deutschen Kaisers. Der Verkauf war an eine Reihe von Privatisierungsauflagen geknüpft, etwa die Beibehaltung des historischen Produktionsstandortes in Berlin.
Die KPM besteht seit rund 240 Jahren und wurde 1988 als ehemaliger Eigenbetrieb des Landes Berlin auf eine GmbH übertragen. Deren Geschäftsbetrieb wurde 2000 von der heutigen KPM GmbH erworben. Derzeit sind 175 Menschen bei der KPM beschäftigt.
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