Rhön-Klinikum Medigreif

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  • JUVE

Der Gesundheitsdienstleister Rhön-Klinikum übernimmt zum Jahreswechsel eine Mehrheit von 94 Prozent an dem Krankenhausbetreiber Medigreif-Betriebsgesellschaft. Medigreif betreibt fünf 1990 gegründete Rehabilitationskliniken und Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg- Vorpommern und zwei medizinische Versorgungszentren. Das Unternehmen beschäftigt rund 830 Mitarbeiter und verfügt über 842 Betten. Der Deal gilt als eine der größten Transaktionen im Krankenhausbereich in 2009. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen.

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Der Gesundheitsdienstleister Rhön-Klinikum übernimmt zum Jahreswechsel eine Mehrheit von 94 Prozent an dem Krankenhausbetreiber Medigreif-Betriebsgesellschaft. Medigreif betreibt fünf 1990 gegründete Rehabilitationskliniken und Krankenhäuser in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg- Vorpommern und zwei medizinische Versorgungszentren. Das Unternehmen beschäftigt rund 830 Mitarbeiter und verfügt über 842 Betten. Der Deal gilt als eine der größten Transaktionen im Krankenhausbereich in 2009. Die Kartellbehörden müssen noch zustimmen.

Berater Rhön-Klinikum
Seufert (München): Dr. Bernhard Lambrecht (Federführung; Corporate/M&A), Dr. Norbert Dasch (Kartellrecht); Associates: Johannes Gruber, Dr. Reinhard Wagner (beide Corporate/M&A)

Berater Medigreif
Röver Brönner (Berlin): Prof. Dr. Jens Poll (Federführung), Dr. Tatjana Ellerbrock (Kartellrecht), Dr. Henning Michels, Dr. Daniel Ruppelt (beide Corporate/M&A)

Hintergrund: Seufert verbindet mit Rhön-Klinikum bereits ein langjähriges Mandatsverhältnis. Der mittlerweile aus der Kanzlei ausgeschiedene Partner Dr. Friedrich Wilhelm Graf von Rittberg war zudem früherer Aufsichtsratsvorsitzender von Rhön-Klinikum. Zuletzt beriet die Kanzlei den Krankenhausbetreiber im vergangenen Jahr beim Bieterverfahren um die Gesundheitseinrichtungen Hameln-Pyrmont.  Die Übernahme von Medigreif ist die größte für das Unternehmen seit dem Kauf des Uniklinikums Marburg in 2006. Auch damals beriet Seufert schon.

Das Berliner Büro der multidisziplinären Kanzlei Röver Brönner war im Krankenhaussektor in der Vergangenheit meist im Rahmen der Privatisierung kommunaler Krankenhäuser tätig, beriet beispielsweise die Ameos-Gruppe beim Kauf niedersächsischer Landeskliniken und der schleswig-holsteinischen Psychatrium Gruppe. Die jetzige Arbeit an der Übernahme eines privaten Krankenhausunternehmens durch einen ebenfalls privaten Wettbewerber war insofern Neuland für die Sozietät.

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