Die Salzgitter AG hat sich von rund sechs Millionen Aktien des französischen Röhrenherstellers Vallourec getrennt. Das Gesamtvolumen des Verkaufs lag bei über einer Milliarde Euro. Die Aktien wurden zum Teil in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren sowie auch durch eine Pflichtumtauschanleihe über die Deutsche Bank und Lehman Brothers bei institutionellen Investoren platziert. Die Anleihe wurde dabei von einer nicht mit der Salzigtter AG verbundenen Zweckgesellschaft, der Figaro Finance mit Sitz auf Jersey, begeben. Durch den Erlös erhöht Salzgitter ihren finanziellen Spielräume für mögliche Akquisitionen.
Bei der Transaktion soll es sich um die erste synthetische Pflichtumtauschanleihe nach deutschem Recht handeln, bei der auch ein synthetischer Transfer der Call-Spread-Option nach deutschem Recht umgesetzt wurde.
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