Dazu wäre eine Gesetzesänderung erforderlich. Die schwarz-gelbe Koalition im nördlichsten Bundesland streitet derzeit noch darüber, inwieweit sich Private an Sparkassen beteiligen können sollen.
Zur Stabilisierung der südholsteinischen Sparkasse gewährt die Haspa ein Nachrangdarlehen in Höhe von 50 Millionen Euro. Der Stützungsfonds des Verbandes übernimmt eine Bürgschaft in Höhe von 30 Millionen Euro und zeichnet zugleich eine stille Einlage von 20 Millionen Euro. Die Sparkasse, die durch eine Dreierfusion entsand, war Presseberichten zufolge bereits unter schwierigen Bedingungen gestartet. Aufgrund der Kapitalmarktkrise und den Problemen bei der HSH hatte sich die Situation veschärft.
Berater Sparkasse Südholstein
Schmidt-Jortzig Petersen Penzlin (Hamburg): Dr. Bjarne Petersen (M&A), Dr. Edzard Schmidt-Jortzig (Bank-/Beihilferecht), Dr. Dietmar Penzlin (Restrukturierung); Associate: Dr. Scott Maesch (Aufsichtsrecht)
Inhouse (Neumünster): Hauke Ott (Direktor Vorstandsstab und Recht), Jörn Magarin
Berater Haspa Finanzholding
Inhouse (Hamburg): Dr. Jürgen Thiele (Leiter Recht), Dr. Frank Martens, Meike Lockhorst
Berater Sparkassen- und Giroverband
Inhouse (Kiel): Bernd Hummert (Leiter Recht), Dirk Franzenburg (WP/StB)
Hintergrund: Petersen begleitet die Sparkasse bereits seit längerem. Bei einem Outsourcing vor gut zwei Jahren hatte die Bank auf White & Case zurückgegriffen, wo Petersen und seine Partner bis zu ihrer Kanzleigründung im Juli 2007 gearbeitet hatten. Informationen aus dem Markt zufolge, war auch Ashurst in der Vergangenheit bereits für die Südholsteiner tätig.