Mit dem Stromliefervertrag will Hydro den Ausstoß seiner deutschen Aluminiumhütte in Neuss verdreifachen. Die Produktion war im Frühjahr 2009 wegen der hohen Strompreise und geringerer Nachfrage auf 50.000 Tonnen gedrosselt worden. Insgesamt wäre in Neuss eine Kapazität von 230.000 Tonnen möglich. Hydro ist ein Anbieter von Aluminium und Aluminiumprodukten und beschäftigt in Deutschland rund 6.000 Mitarbeiter. Das Unternehmen ist eine Tochtergesellschaft der norwegischen Norsk Hydro ASA.
Berater Vattenfall
Inhouse (Vattenfall Europe Business Services; Berlin): Dr. Sebastian Tomala (Federführung), Anke Reimers
Berater Hydro Aluminium
Clifford Chance: Dr. Björn Heinlein (Frankfurt; Federführung); Associate: Martin Weitenberg (Düsseldorf; beide Energierecht)
Inhouse (Norsk Hydro; Oslo): Rolf Torgeir Aase – aus dem Markt bekannt
Hintergrund: Clifford hat Hydro in der Vergangenheit mehrfach zu regulatorischen Fragestellungen in kleinerem Umfang beraten. Zudem war sie für die Muttergesellschaft Norsk Hydro aktiv, etwa beim Verkauf des europäischen Automobil-Guss-Geschäfts und in einigen Schiedsverfahren. 2005 vertrauten die Norweger auf die Sozietät auch beim Verkauf ihres deutschen Aluminium-Oxid-Geschäfts.
Vattenfall hat den Vertrag ohne externe Anwälte abgeschlossen. Beim Kauf des Offshoreprojekts Sandbank 24 hatte das Unternehmen zuletzt auf die Hamburger Kanzlei Trûon gesetzt. Langjährige Beraterin ist aber auch Flick Gocke Schaumburg, zuletzt etwa beim Verkauf seiner Anteile am Hamburger Stromnetz und Fernwärmegeschäft. Regelmäßig betreut die Rechtsabteilung Projekte weitgehend alleine, etwa 2010 beim Joint Venture mit den Stadtwerken München oder 2011 beim Verkauf von Anteilen an der Enso Energie Sachsen (mehr…).