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TVM Capital baut Engagement bei Riemser aus

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Ein Konsortium aus dem Münchner Investor TVM Capital, der GE Healthcare Financial Services, einem Anbieter von Finanzierungslösungen im Gesundheitssektor, sowie -Marktangaben zufolge - dem US-Finanzinvestor Tailwind Capital hat insgesamt 15,38 Prozent an der Riemser Arzneimittel AG erworben. Bereits Ende 2007 hatte sich der Venture-Capital-Geber TVM mit zehn Prozent an dem mittelständischen pharmazeutischen Unternehmen mit Sitz auf der Insel Riems in Mecklenburg-Vorpommern beteiligt.

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Die Mehrheit der Aktien hält weiter die Familie Braun. Die Riemser Arzneimittel AG beschäftigt 450 Mitarbeiter an vier Betriebsstätten und hatte 2006 einen Umsatz von rund 56 Millionen Euro erzielt.

Berater TVM Capital

Linklaters (München): Dr. Rainer Traugott (Federführung; Corporate/M&A), Andreas Schaflitzl (Steuerrecht), Marc Trinkaus (Bankrecht); Associates: Philipp Strümpell (Federführung; Corporate/M&A), Dr. Christoph Götz (Steuerrecht), Carolin Goll-Müller (Arbeitsrecht), Dr. Ingo Klauß (Kartellrecht), Stephan Fackler, Regina Grün, Kathrin Pickave, Jens Fettig (alle Corporate/M&A), Britta Kügler (Bankrecht), Dr. Anika Gerken (Kartellrecht), Dr. Arne Gniechwitz (Regulierte Märkte)

Berater GE Healthcare

Ashurst (München): Dr. Lutz Englisch (Corporate/M&A), Dr. Manja Epping (IP/Pharmarecht); Associates: Dr. Dirk Janssen, Dr. Gerhard Schwartz (beide Corporate/M&A), Stefanie Greifeneder (IP/Pharmarecht)

Berater Tailwind: Nicht bekannt

Berater Familie Braun

Mäger von Bernuth (Berlin): Dr. Stefan Mäger

Berater Riemser

Inhouse (Insel Riems): Uwe Bader – aus dem Markt bekannt

Linklaters hatte TVM bereits beim Erwerb des Zehn-Prozent-Anteils Ende 2007 beraten. Diese beiden Deals waren – soweit bekannt – die ersten abgeschlossenen TVM-Transaktionen, bei denen Linklaters beraten hat. Bislang war unter anderem Holme Roberts Owen-Partner Dr. Jörg Ritter an der Seite des Venture-Capital-Gebers aufgetreten.

Die Mandatsbeziehung zwischen der Familie Braun und Mäger von Bernuth besteht schon länger, unter anderem berät die Kanzlei die Riemser Arzneimittel AG hinsichtlich vertriebsrechtlicher Verträge. Mäger war auch beim Anteilsverkauf Ende 2007 für die Eigentümerfamilie tätig.

Dass GE Healthcare auf die Beratung von Ashurst zurückgreift, überrascht ebenfalls nicht. Die Mandatsbeziehung insbesondere zwischen dem Stammbüro der Kanzlei in London und GE gilt als etabliert, kam in Deutschland bisher jedoch noch nicht wesentlich zum Tragen.

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