Die Allianz Versicherungs AG und wenige Wochen später die Hannover Rück AG haben ihre Eigenkapitalstruktur durch die Begebung von nachrangigen Anleihen gestärkt. Sie folgen damit der Münchner Rück, die bereits vor knapp einem Jahr zwei solcher Schuldverschreibungen mit einem Volumen von mehr als drei Milliarden Euro platziert hatte.Die 1,5 Milliarden Euro-Anleihe der Allianz verfügt über einen festen Kupon von 5,5 Prozent und hat eine unbegrenzte Laufzeit. Sie kann erstmals nach zehn Jahren von dem Versicherer gekündigt werden, andernfalls erhöht sich der Zinssatz und wird auf variabel umgestellt.
Wegen ihrer speziellen Struktur erfüllt die Anleihe als erste ihrer Art die Kriterien für den so genannten C-Basket der Ratingagentur Moody’s. Sie gilt damit zu 50 Prozent als Eigenkapital und stärkt die regulatorischen Eigenmittel der Allianz-Gruppe. Platziert wurden die Schuldpapiere durch Dresdner Kleinwort Wasserstein (DrKW) und Merrill Lynch.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Instagram. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.