Hengeler und Linklaters begleiten Verkauf von Heideldruck
Nur wenige Wochen nach der Veräußerung ihrer Anteile an der Hochtief AG hat sich RWE Anfang Mai überraschend schnell auch aus der Heidelberger Druckmaschinen AG zurückgezogen. RWE AG setzt damit wieder auf ihr Kerngeschäft Strom, Wasser und Gas. Wie bereits bei der Veräußerung der Hochtief-Anteile stellte der Energiekonzern auch im Fall Heideldruck sein 50,02-prozentiges Aktienpaket in einem kombinierten Angebot aus Aktien und einer Umtauschanleihe zum Verkauf. Der Gesamterlös betrug laut 'Handelsblatt' rund 1,3 Milliarden Euro und damit etwas weniger als vorgesehen. Knapp drei Viertel der Heideldruck-Anteile bot RWE institutionellen Anlegern in Europa und den USA direkt an. Als Konsortialführer agierten dabei Dresdner Kleinwort Wasserstein und JP Morgan.
Die zinslose Umtauschanleihe über bis zu 525 Millionen Euro wurde mit 460 Millionen Euro offenbar nicht im vollen Umfang gezeichnet. Die Zeichner der Anleihe hoffen nun darauf, dass der Kurs in den nächsten drei Jahren um mindestens 35 Prozent steigt.
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