Württembergische Versicherung Münchener Rück

Autor/en
  • JUVE

Die Wüstenrot & Württembergische AG (W&W) hat von der Münchener Rück die Mehrheit an der Karlsruher Lebensversicherungsgruppe erworben. Die Württembergische Lebensversicherung, eine Tochter der W&W hält nun 90,1 Prozent. Durch den Kauf verdoppelt die Württembergische Lebensversicherung das Beitragsvolumen und den Marktanteil nahezu und rückt unter die zehn größten nationalen Anbieter vor. Der Finanzkonzern will künftig unter dem Namen Württembergische und Karlsruher am Markt auftreten, die Karlsruher wird dabei das Vertriebs- und Betreuungszentrum für die Banken sein. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der kartellrechtlichen Genehmigung. Berater Wüstenrot & Württembergische AG

Teilen Sie unseren Beitrag

Hengeler Mueller (Berlin): John Flüh (M&A), Dr. Martin Klein (Steuerrecht), Jochen Burrichter (Kartellrecht); Associates: Dr. Sandro Blanke (Frankfurt), Dr. Kai-Steffen Scholz, Dr. Christiane Chlosta

Berater Münchener Rück

Gleiss Lutz (Stuttgart): Dr. Hansjörg Scheel, Dr. Gerhard Wirth (beide Gesellschaftsrecht), Dr. Katrin Haußmann (Arbeitsrecht)

Inhouse (München): Dr. Jürgen Kammerlohr

Hengeler wurde für die Wüstenrot-Gruppe bereits in der Vergangenheit gelegentlich tätig. Bei diesem Deal ist besonders die starke Einbindung des Hengeler-Associate Kai-Steffen Scholz hervorzuheben, der den Großteil der M&A-Beratung übernahm.

Schon seit über einem Jahrzehnt besteht die Mandatsbeziehung zwischen Gleiss und der Münchener Rück. Zustande kam der Kontakt ursprünglich im Zusammenhang mit der Milliardenpleite des Sportbodenherstellers Balsam, bei der die Kanzlei die Versichererseite beriet. In einer größeren Transaktion beriet Gleiss die Münchener Rück erstmalig beim Zusammenschluss der Victoria/D.A.S. und Hamburg-Mannheimer/DKV zur Ergo Versicherungsgruppe, an deren Grundkapital der Münchner Versicherer damals zu 80 Prozent beteiligt war. Seither berät die Sozietät zur Münchener Rück-Gruppe gehörende Versicherer regelmäßig, zuletzt etwa als größte Aktionärin der HVB bei deren Fusion mit der italienischen Unicredit (JUVE 07/05).

Artikel teilen