Hogan & Hartson macht Theater

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  • JUVE

Die Berliner Kanzlei Hogan & Hartson Raue berät das Deutsche Nationaltheater in Weimar bei seiner strukturellen Neuausrichtung.Die Partner Prof. Dr. Jan Hegemann , Prof. Dr. Peter Raue und Dr. Gernod Meinel arbeiten daran, die städtische Bühne mittelfristig zu konsolidieren. „Wir planen die Finanzierung des Theaters bis 2008. Dazu soll das Nationaltheater privatisiert und in eine GmbH oder gGmbH überführt werden. Von entscheidender Bedeutung werden die Verhandlungen mit den Mitarbeitern über einen Ausstieg aus der bisherigen Tarifbindung sein. Ziel ist, die bisherigen Arbeitsstrukturen zu überdenken und einen Haustarif einzuführen“, erläuterte Hegemann.

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Hintergrund der gegenwärtigen Diskussion ist die Ankündigung der thüringischen Kunstministerin Dagmar Schipanski, die Beiträge städtische Bühnen zu deckeln. Wie zahlreiche andere Häuser auch, sieht sich das Theater der Goethestadt jedoch steigenden Kosten gegenüber, die vor allem aus den jährlichen Tariferhöhungen sowie den Anpassungen der Ostgehälter auf Westniveau resultieren. Experten gehen von einer zusätzlichen Belastung von einer Millionen Euro aus, die das Haus aus seinem Budget erbringen müsste. Um die beiden großen Theater des Landes, Weimar und Erfurt, finanziell zu konsolidieren, hatte Schipanski eine überörtliche Fusion vorgeschlagen. Der Weimarer Stadtrat lehnte den Vorschlag der thüringischen Landesregierung einstimmig ab.

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