Wie die britische Branchenpublikation Legal Week berichtete, sei der Ausschluss von Junior-Associate-Honoraren in den Bedingungen der Panel-Ausschreibung festgehalten und habe bei einigen betroffenen Kanzleien für Stirnrunzeln gesorgt. Gesteuert wird der Panel-Prozess von New York aus, die deutschen Rechtsberater sind davon – soweit bekannt – nicht betroffen. Die Deutsche Bank kommentierte die Informationen auf JUVE-Anfrage nicht.
Während in den USA bereits seit einigen Jahren verstärkt zu beobachten ist, dass Konzerne für die Beratungsleistung externer Anwälte ohne Berufserfahrung keine Honorare mehr bezahlen, sind derartige Forderungen in Europa noch sehr neu. Breitet sich diese Politik weiter aus, könnte dies die Kanzleien zusätzlich unter Druck bringen: Auf der Ausgabenseite stehen unterdessen in den USA und Großbritannien wie auch in Deutschland immer höhere Gehälter für Berufseinsteiger.