A&O und Cadwalader

Interessenkonflikte bei TXU-Insolvenz?

Autor/en
  • Aled Griffiths

Im englischen Insolvenzverfahren des amerikanischen Energieunternehmens TXU sind Allen & Overy und Cadwalader Wickersham & Taft in die Kritik geraten. Den Kanzleien werden Interessenkonflikte vorgeworfen, weil sie sowohl für verschiedene Gläubiger als auch für KPMG, einen der zwei Insolvenzverwalter, beratend tätig gewesen sind.Laut "The Lawyer" hat Allen & Overy neben der WP-Gesellschaft einen Gläubigerpool beraten, dem TXU rund 1,1 Millionen Euro schuldet, während Cadwalader die Inhaber von TXU-Anleihen vertritt.

Teilen Sie unseren Beitrag

Weiterlesen mit Juve Plus

4 Wochen gratis testen

  • Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
  • Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
  • Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
  • Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly

Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo?

Die Kanzlei Herbert Smith, die den zweiten TXU-Insolvenzverwalter Ernst & Young berät, ist wegen des vermeintlichen Interessenkonfliktes nun Anfang März vor ein Londoner Gericht gezogen. Es soll die Frage entscheiden, ob bei den beschuldigten Sozietäten die so genannten Firewalls funktionierten, die vor kanzleiinternen Interessengegensätzen schützen sollen.

Artikel teilen

Gerne dürfen Sie unseren Artikel auf Ihrer Website und/oder auf Social Media zitieren und mit unserem Originaltext verlinken. Der Teaser auf Ihrer Seite darf die Überschrift und einen Absatz des Haupttextes enthalten. Weitere Rahmenbedingungen der Nutzung unserer Inhalte auf Ihrer Website entnehmen Sie bitte unseren Bedingungen für Nachdrucke und Lizenzierung.

Für die Übernahme von Artikeln in Pressespiegel erhalten Sie die erforderlichen Nutzungsrechte über die PMG Presse-Monitor GmbH, Berlin.
www.pressemonitor.de