Die Kanzlei Herbert Smith, die den zweiten TXU-Insolvenzverwalter Ernst & Young berät, ist wegen des vermeintlichen Interessenkonfliktes nun Anfang März vor ein Londoner Gericht gezogen. Es soll die Frage entscheiden, ob bei den beschuldigten Sozietäten die so genannten Firewalls funktionierten, die vor kanzleiinternen Interessengegensätzen schützen sollen.
Vor Monaten hatte der Gläubigerausschuss bei TXU die Zweitmandatierung durch KPMG noch zugelassen. „The Lawyer“ zufolge sind aber nun einige Gläubiger wegen der Situation besorgt, insbesondere deshalb, weil die verschiedenen Gläubigergruppen heftig um ihre Ansprüche rangeln.