Weiterlesen mit
4 Wochen gratis testen
- Zugang zu allen digitalen JUVE Inhalten inklusive E-Paper aller Magazine
- Exklusiver Zugang zu allen Rankings, Datenanalysen und Hintergrundartikeln
- Inhouse-Teams erhalten kostenfreien Zugriff
- Themennewsletter JUVE Business Weekly und JUVE Tech Weekly
Ihre Firma hat bereits ein JUVE+-Abo? Zum Login
Mit der Ankündigung, dass Mark Welling, Managing Partner des Bereichs Internationale Kapitalmärkte, nach Frankfurt geht, hat Allen & Overy erneut unterstrichen, welche Bedeutung die Kanzlei dem Frankfurter Markt beimisst. „Wir betrachten London, Frankfurt, New York und – abhängig von den Marktentwicklungen – Hongkong als Schlüsselmärkte“, erklärt Welling. Relativ gesehen komme Frankfurt innerhalb Europas eine immer bedeutendere Rolle zu, auch wenn es bisher noch keine Bedrohung für London darstelle. Die Strategie Allen & Overy ist dementsprechend auch weniger auf den mutmaßlichen Wettstreit unter den Finanzzentren gerichtet als vielmehr darauf, die wachsende Kooperation zwischen den verschiedenen Märkten in Europa für sich zu nutzen. „Internationale Sozietäten neigten in der Vergangenheit dazu, sehr London-zentriert zu arbeiten,“ fügt Welling hinzu. „Es gibt ein großes Potential für mehr grenzüberschreitende Arbeit in Europa.“ Dieses Potential reicht von traditioneller Fremd- und Eigenkapitalfinanzierung bis hin zu Sekuritisierung und strukturierter Finanzierung, Bereiche, in denen die Kanzlei sich selbst zu den Marktführern zählt. Auf die Frage, warum britische Anwälte vor Ort gebraucht werden, weist Welling darauf hin, dass für die internationale Banken- und Kapitalmarkts-Praxis zukünftig Anwaltsteams gebraucht werden, die in verschiedenen Jurisdiktionen zugelassen sind: „Wir wollen zukünftig englische, deutsche und US-amerikanische Fachkräfte in Frankfurt haben. Wir müssen vor Ort in der Lage sein, einen umfassenden Service über das ganze Spektrum der Kapitalmarktsaktivitäten zu liefern.“