Lambrich kehrt zu seiner früheren Arbeitsstätte zurück: 2002 war er von Baker & McKenzie in München zu der auf Presserecht spezialisierten Kanzlei Prinz gewechselt. 2004 machte er sich selbstständig, bevor er 2011 zu Pusch Wahlig nach Berlin ging. 2012 stieg er bei Noerr als einziger Partner in die Berliner Arbeitsrechtspraxis ein. Lambrich ist auf Tarif- und Betriebsverfassungsrecht spezialisiert. Weitere Schwerpunkte liegen in der Beratung von Führungskräften und Sportlern sowie Unternehmen der Medienbranche.
Bei Prinz werden neben Lambrich drei Anwälte auch im Arbeitsrecht tätig sein, unter anderem Neuzugang Marian Klingebiel, der zuvor bei Hogan Lovells war und einen Tätigkeitsschwerpunkt im Schnittbereich zum Datenschutz- und IT-Recht hat.
Nach Lambrichs Weggang verbleiben vier Associates in der Arbeitsrechtspraxis bei Noerr in Berlin. In der jüngeren Vergangenheit zählte dort etwa Air Berlin zu den Mandanten. Die ursprüngliche Beziehung zu der Fluggesellschaft geht auf den Kontakt des Münchner Arbeitsrechtspartners Dr. Hans-Christoph Schimmelpfennig zur Air Berlin-Personalchefin Martina Niemann zurück. Zuletzt gelang es der Kanzlei, immer umfassender für die Fluggesellschaft tätig zu werden.
Noerrs Arbeitsrechtspraxis unter der Leitung von Dr. Andreas Butz besteht derzeit aus rund 40 Anwälten. Zum Mai wächst sie in Düsseldorf mit der bisherigen CMS-Anwältin Otto. Sie berät Unternehmen in allen Fragen des Kollektiv- und Individualarbeitsrechts. Spezialisiert ist sie auf die arbeitsrechtliche Begleitung von Umstrukturierungen und Sanierungen sowie die Gestaltung von Betriebsübergängen im Rahmen von Transaktionen. Über besondere Expertise verfügt sie bei der Beratung von Unternehmen aus den Branchen Automotive und Energie.