Auch Beiten Burkhardt tritt auf die Kostenbremse

Beiten Burkhardt hat umfassende Maßnahmen zur Kosteneinsparung getroffen, um sich gegen Risiken der wirtschaftlichen Entwicklung zu wappnen und einen Liquiditätspuffer aufzubauen.Als wichtigste der Maßnahmen, die Mitte Februar allen Anwälten verkündet wurden, beschlossen die Partner eine Senkung ihrer monatlichen Entnahmen. Dazu ist vorläufig bei allen Equity-Partnern der Wert der Lockstep-Punkte reduziert worden. "Keiner kann zur Zeit vorhersagen, wie stark die Wirtschaftskrise unser Geschäft beeinträchtigen wird", sagte Managing Partner Frank Obermann. "Deshalb waren sich die Partner darüber einig, aus kaufmännischer Vorsicht die vorläufigen Entnahmen der Partner bis auf Weiteres zu reduzieren."

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Zudem wurden die Associate-Gehälter, die zwischen dem zweiten und fünften Berufsjahr regulär um 5.000 Euro pro Jahr steigen sollen, zum Jahresbeginn nicht erhöht. „Wir werden nach dem Abschluss des ersten Halbjahres 2009 prüfen, ob und bejahendenfalls in welcher Höhe und zu welchem Stichtag die Associate-Gehälter angehoben werden“, sagte Obermann. Trotzdem sind die Tantiemen für die Salary-Partner und Senior-Salary-Partner sowie die Associate-Boni für 2008 uneingeschränkt ausgezahlt worden.

Zum Sparprogramm zählen auch personelle Maßnahmen. Schon Ende 2008 hatte die Kanzlei für eines ihrer Auslandsbüros einen massiven Stellenabbau beschlossen. In der ukrainischen Hauptstadt Kiew trennte sich Beiten von insgesamt 25 Mitarbeitern, darunter Anwälte, Paralegals und Bürokräfte. An anderen Standorten soll kein Stellenabbau erfolgen. Allerdings will die Kanzlei verstärkt Leistung und Qualifikation ihrer Anwälte unter die Lupe nehmen.

Erstmals veröffentlicht auf www.juve.de am 3. März 2009

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