77 Prozent aller neuen Partner sind männlich, 28 Prozent arbeiten in der Corporate-Praxis, 18 Prozent in Frankfurt. Doch auch jenseits dessen gibt es Praxen, in denen die Aussichten, in die Partnerschaft aufzusteigen, höher sind. Die Teams, die ebenfalls zuletzt verhältnismäßig viele Partner ernannten, sind die für Immobilienrecht und IP/IT mit jeweils knapp zwölf Prozent sowie Steuerrecht mit zehn Prozent. Dabei verfahren Kanzleien deutschen Ursprungs wesentlich großzügiger mit ihren Partnerplätzen als UK- und US-Sozietäten. Zwei Drittel aller Partner kletterten in deutschen Kanzleien die Karriereleiter hoch, ein Drittel in internationalen Unternehmen.
Zwar sind die Kanzleien weiter bemüht, die Zahl der weiblichen Partner zu erhöhen – so recht gelingt das aber nach wie vor nicht. Das gilt für deutsche Kanzleien genauso wie für die international geprägten Sozietäten. Auch in diesem Jahr ist nur jeder vierter Neupartner weiblich.
In einige Praxisgruppen sind Frauen unter den Neupartnern deutlich stärker vertreten: Dispute Resolution ist so ein Beispiel oder auch IP/IT. Bei Letzterer tummeln sich Frauen dabei traditionell stärker in den sogenannten „grünen“ IP-Themen denn im eigentlichen IT-Recht.
Eine Domäne der Männer bleibt dagegen vor allem das Transaktionsgeschäft. Hier behalten sie bei den Partnerernennungen in absoluten Zahlen deutlich die Oberhand, wenn auch prozentual unter allen Neupartnern der Anteil von Männern und Frauen, die in der Corporate-Praxis arbeiten, ähnlich ist. Jeweils knapp 30 Prozent der männlichen wie weiblichen Neupartner sind auf Corporate-Beratung spezialisiert.
Näheres zu den Partnerernennungen lesen Sie auch in der gerade erschienenen Ausgabe des JUVE Rechtsmarkts.